Klarissenkloster

Im Kloster „Maria Himmelfahrt“ lebten und wirkten von 1926 bis 2014  die Klarissen. Wir dürfen dieses Erbe nun weiterführen. 

Maria Himmelfahrt

Maria Himmelfahrt: (aus der Chronik der Klarissen) 

Zum Namen des Klosters: 1921 kam eine Anfrage aus Bayern, dorthin Schwestern von unserem Gründungskloster Münster zu schicken für ein neues Kloster. Der Plan wurde verworfen, doch nach einer Möglichkeit in der Nähe gesucht. Es bot sich über Kontaktpersonen in Paderborn an. Am 15. August 1921 besuchte die Äbtissin mit einer Schwester Bischof Caspar Klein in Paderborn, um ihn um die Erlaubnis zu bitten, ein Kloster unseres Ordens in Paderborn zu gründen. Als er diese gern erteilte, teilten sie ihm den Wunsch mit, die Gründung dem Geheimnis der Himmelfahrt Mariä zu weihen. Auch diesem Wunsch entsprach er gern und freudig, war doch gerade an diesem Tag ihr Fest. In den Wirren der Kriegsjahre (1. Weltkrieg) drohte auch den Schwestern in Münster,  ihr Kloster verlassen zu müssen. Die Äbtissin mit ihren Schwestern hatte da versprochen, wenn die Muttergottes sie beschützen und ihnen beistehen würde, dass sie nicht fortmüssten und vor anderen Anfeindungen glücklich bewahrt blieben, sollte das erste Kloster, das von Münster gegründet würde, dem Geheimnis der Himmelfahrt geweiht sein. Nun sollte es etwas werden.

 

Da einige angebotene Häuser nicht den Vorstellungen und Bedingungen für ein Kloster entsprachen, dachte man über einen Neubau nach, für den 1924 der erse Spatenstich getan wurde. Es war nicht leicht, in diesen Zwischenkriegsjahren zu bauen. Handwerker, Materialien, Geld und Kost waren knapp. Doch wenn es in Gottes Plan liegt und die Menschen sich nicht von „Durchkreuzungen“ entmutigen lassen, kann Gott sein Vorhaben mit den Menschen durchsetzen.

Hl. Johannes vom kreuz

„Suche in deinem Herzen den Frieden zu wahren! Kein Vorfall dieser Welt soll es beunruhigen. Denke, das alles ein Ende nehmen muss.“

Hl. Johannes vom Kreuz

Eine Chronik

28.11.1924
Erster Spatenstich
01.06.1926
Einweihung der kleinen Kapelle, Feier der 1. Hl. Messe
19.06.1926
Ankunft von 10 Schwestern aus Münster
04.08.1926
Feierliche Einweihung des Klosters
Während des Krieges
Kloster hat nur geringe Schäden. Aufnahme von Franziskanern und Cellitinnen und Errichtung einer Suppenküche
1949
Bau und Einweihung der jetzigen Klosterkirche und des Schwesternchores
1951
Anbau des Südflügels und Neugestaltung des Pfortenbereichs
1968
Letzter Bauabschnitt: der Kreuzgang wird geschlossen
1985
Umfassende Renovierung der Kirche und des Schwesternchores
Chronik 1
1998
Auflösung der Trennung von Außen- und Innenschwestern/Vermietung des Flügels an das Spätberufenenseminar „Clementinum“
2000
Renovierung des Noviziatsflügels
2001
75-Jähriges Jubiläum
Oktober 2014
Die Klarissen verlassen ihr Kloster und ziehen nach Salzkotten
1. Mai 2021
Neun Geschwister der Gemeinschaft der Seligpreisungen ziehen in das Kloster ein