Name

Sel. Carlo Acutis

„Unser Ziel muss das Unendliche sein, nicht das Endliche. Das Unendliche ist unsere Heimat. Der Himmel wartet schon immer auf uns.“

Sel. Carlo Acutis

Unser Name Gemeinschaft der Seligpreisungen kommt vom Beginn der Bergpredigt Jesu.

Dieser Text spricht über acht menschliche Situationen, die teilweise menschliches Leid oder Mängel beschreiben. Jeder einzelnen wird eine positive Verheißung des Glücks gegenübergestellt. Im Deutschen wird es mit „selig“ übersetzt und so ist es nicht gleich deutlich. Im Französischen heißt es glücklich. Es geht um eine Verheißung des Glücks aus christlicher Sicht. Es scheint unwahr und paradox und doch ist es wahr. Die Wahrheit unseres Glaubens ist, dass traurige und schmerzhafte Situationen sich mit Jesus verbunden in ein Glück wandeln können. Entweder schon in diesem Leben oder im Zukünftigen. Jesus selbst hat uns dies vorgelebt. Er selbst wurde ausgeliefert, unschuldig verurteilt und starb wie ein Verbrecher am Kreuz. Doch genau das hat Gott genommen, um uns zu erlösen und durch die Auferstehung seine Stärke zu zeigen. Von dieser Wahrheit Zeugnis zu geben ist unsere Berufung. 

Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf den Berg. Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm. Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach: 

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.

Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen. Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel. So wurden nämlich schon vor euch die Propheten verfolgt.

Mt. 5,1-12 

Diese enge Verbundenheit zwischen Kreuz und Auferstehung kommt auch in unserem Habit zum Ausdruck. Das braun für das Kreuz und das weiß für die Auferstehung. 

Unsere Logo bringt dieselbe Wahrheit durch das Lamm und den Löwen zum Ausdruck. Jesus, der schwach wie ein Opferlamm am Kreuz hing und als Auferstandener stark wie ein Löwe ist. 

Die Verklärung war für die Entstehung unserer ersten Lebensregel wichtig und bleibt ein zentrales Fest für uns. Kurz nach seiner Leidensankündigung zeigt sich Jesus drei von seinen Jüngern in seiner Herrlichkeit auf dem Berg. Es sind dieselben die auch in Gehtsemanie bei ihm sein werden. Durch diese Erfahrung der Nähe und des Erkennen der Göttlichkeit Jesu will er sie dafür stärken.

„Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elija und redeten mit Jesus. Und Petrus antwortete und sagte zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, siehe, eine leuchtende Wolke überschattete sie und siehe, eine Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jünger das hörten, warfen sie sich mit dem Gesicht zu Boden und fürchteten sich sehr. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf und fürchtet euch nicht!  Und als sie aufblickten, sahen sie niemanden außer Jesus allein. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemandem von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist!“

Mt. 17, 1-9